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Was ist die Rettungshundestaffel?Was ist die Rettungshundestaffel?

Rettungshundestaffel

Ansprechpartner

Staffelführer
Frank Thielo

Telefon:
0173/36 80 375

Mail:
rhs(at)drk-weimar.de 

Der Rettungshundeführer ist als ehrenamtlicher Helfer im Sanitätsdienst des DRK Mitglied der jeweiligen DRK-Bereitschaft. Hier nimmt er wie alle anderen am Dienst teil, wobei ihm die Möglichkeit eingeräumt wird, das zeitaufwendige Ausbildungs- und Trainingsprogramm mit seinem Rettungshund durchzuführen. Der Rettungshund ist Eigentum des Rettungshundeführers (also des Halters), mit dem er ein Team bildet.

Die Belange der Rettungshundearbeit in Hinsicht auf alle grundsätzlichen und einheitlich geltenden Regelungen werden vom DRK-Generalsekretariat koordinierend wahrgenommen. 

Rettungshundeinformationen sind in die Einsatz- und Alarmpläne des Landesverbandes, der Kreisverbände sowie der Rettungsleitstellen einbezogen. Sie können somit als wichtiges Element des Rettungseinsatzes, z.B. bei Verschüttungen durch Gasexplosionen, eingesetzt werden. Aber auch die Suche nach vermissten Personen (z. B. verwirrte Menschen) stellt eine eindeutige Indikation zur Alarmierung der Rettungshundeteams dar und ist ein häufiger Einsatzanlass.

Über uns

Unsere Mitglieder der Rettungshundestaffel wollen mit ihrem Hund einer sinnvollen Aufgabe und Freizeitbeschäftigung nachgehen. Die Vierbeiner leben in den Haushalten wie andere, ganz "normale" Familienhunde. Unsere Staffel-Mitglieder arbeiten alle ehrenamtlich und bekommen weder für Ausbildung noch Einsatz Geld.

Um im Ernstfall gerüstet zu sein, werden unsere Kameraden umfangreich geschult: 

  • Erste Hilfe
  • Sanitätsausbildung Block A und B 
  • Erste Hilfe Hund  
  • BOS Funk 
  • Einsatztaktik
  • Flächen und Trümmerkunde
  • Karte, Kompass, GPS
  • Kynologie 
  • Krisenintervention
  • Unfallverhütung, Selbstschutz

Wir bilden Rettungshunde-Teams (Hundeführer, Hunde und Einsatzhelfer) so aus, dass sie nach bestandener Prüfung im Ernstfall in den Einsatz gehen können, um vermisste Personen zu suchen, zu finden und damit Menschenleben zu retten. Die Tiere sind für Fährten-, Flächen- und Trümmersuche sowie für das Mantrailing ausgebildet. 

Trainiert wird zwei- bis dreimal pro Woche, vor allem nach Feierabend oder an den Wochenenden. Es dauert etwa zwei Jahre, bis ein Hund für die jährliche Prüfung zum Rettungshund fit ist.

"Man muss dem Tier seinen eigenen Kopf lassen und den angeborenen Spieltrieb nutzen", weiss Staffelführer Frank Thielo. "Schon oft hat es Situationen gegeben, in denen der Vierbeiner ein Opfer schnell fand,  sein Herrchen es aber in einer ganz anderen Richtung vermutete. Aber genau dazu sind unsere Spürnasen ja da."

Weiterführender Link

Weiterführende und ausführliche Informationen erhalten Sie unter diesem Link: 

Rettungshunde-Weimar bei jimdo